Die Anlagen zur Herstellung von Bentonit-Langzeitdünger umfassen im Wesentlichen folgende Teile:
1. Brecher: Wird verwendet, um Bentonit, Stickstoff, Phosphor, Kalium, Harnstoff und andere Rohstoffe zu Pulver zu zerkleinern, um die nachfolgende Verarbeitung zu erleichtern.
2. Mischer: Wird verwendet, um das zerkleinerte Bentonit gleichmäßig mit den anderen Zutaten zu vermischen.
3. Granulator: Wird verwendet, um das gemahlene Material zu Granulat für die anschließende Verpackung und Verwendung zu verarbeiten.
4. Trocknungsanlagen: werden verwendet, um die hergestellten Partikel zu trocknen, Feuchtigkeit zu entfernen und ihre Stabilität zu verbessern.
5. Kühlvorrichtungen: Sie dienen dazu, die getrockneten Partikel zu kühlen, um eine Veränderung während der Verpackung und Verwendung zu verhindern.
6. Verpackungsanlagen: werden verwendet, um die gekühlten Partikel zu verpacken und so deren Qualität und sichere Verwendung zu gewährleisten.
Diese Geräte können je nach Prozessablauf kombiniert und angepasst werden, und der spezifische Prozessablauf und die Gerätekonfiguration können entsprechend den tatsächlichen Produktionsanforderungen festgelegt werden.
Material: „Vorteile von Bentonit als Düngemittelträger“
Zur Verbesserung der Düngemittelverwertung sind verschiedene Langzeitdünger auf Bentonitbasis erhältlich. Diese Langzeitdünger verzögern die Nährstofffreisetzung deutlich. Ein Beispiel hierfür ist ein Bentonit-basierter Langzeitdünger für Stickstoff und Phosphor. Dieser wurde durch Mischen von Bentonit, Monoammoniumphosphat (MAP), Harnstoff-Formaldehyd-Harz und Magnesiumcarbonat hergestellt. Untersucht wurden die Auswirkungen der Bentonitart, des Boden-Dünger-Verhältnisses, der Harnstoff-Formaldehyd-Harz- und Magnesiumsalzdosierung auf den Gesamtstickstoff- und P₂O₅-Gehalt des Langzeitdüngers. Der Einfluss der kumulativen Auflösungsrate wurde analysiert und ein Topfversuch mit roten Tomaten durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass Natriumbentonit eine bessere Langzeitwirkung erzielt als Calciumbentonit. Die kumulative Stickstofffreisetzungsrate von Langzeitdüngern sinkt mit steigendem Boden-Dünger-Verhältnis oder zunehmender Dosierung von Harnstoff-Formaldehyd-Harz. Die optimalen Prozessbedingungen für eine Langzeitwirkung sind: Natriumbentonit als Träger, ein Boden-Dünger-Verhältnis von 8:2, eine Magnesiumcarbonat-Dosierung von 9 % und eine Harnstoff-Formaldehyd-Harz-Dosierung von 20 %. Darüber hinaus bietet die Anwendung von Bentonit-basiertem Langzeitdünger deutliche Vorteile gegenüber Monoammoniumphosphat (MAP) hinsichtlich Pflanzenhöhe und Blattzahl. Der Ertrag roter Tomaten steigt um 33,9 %, und die Ertragsschwankungen sind geringer.
Veröffentlichungsdatum: 09.12.2023
